Musik

Eric Domenech

„Und so erscheint uns die Musik als ein Element, das eine Vereinigung mit unserem Nächsten schafft und mit dem höchsten Wesen.“
                                      Igor Strawinsky, Musikalische Poetik

Der in Kassel aufgewachsene Pianist und Komponist Eric Domenech (*1991) erhielt auf eigenen Wunsch hin seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 7 Jahren bei Lydia Posnjakow. Es folgte ab 2009 ein Jungstudium an der Musikakademie Louis Spohr Kassel in den Fächern Komposition bei Diego H. Feinstein weiterführend bei Frank Gerhardt und Klavier bei Joachim Kirschner. Seine kompositorische Arbeit war zu Beginn stets mit seiner pianistischen Tätigkeit verbunden.

Eric studierte ab 2011 instrumentale Komposition zunächst bei Manfred Trojahn an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Anschließend bei Michael Obst sowie Reinhardt Wolschina an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Zusätzlich bildete er sich privat im historischen Kontrapunkt bei Winfried Michel. Wichtige Impulse als Pianist erhielt er zusätzlich von Hinrich Steinhöfel sowie Balázs Szokolay.

Er erhielt diverse Auszeichnungen für seine pianistische und kompositorische Arbeit und ist u.A. Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Manche seiner Werke wurden bereits von der Landeskapelle Eisenach, dem Vision-String-Quartett oder dem Amsterdam-Wind-Quintett uraufgeführt und sind im Label Concustic auf CD erschienen.

Immer wieder ist Eric als Filmkomponist tätig. Seine Filmmusik zu dem Kurzfilm „Alacritas“ (Regie Joscha Bongard) wurde für den Deutschen Filmmusikpreis 2016 nominiert.

Eric ist der intuitive Zugang zur Musik und das unmittelbare Zusammentreffen von Menschen durch Musik wichtig. Der Einsatz von traditionellen musikalischen Mitteln steht für ihn nicht im Widerspruch zur Herausbildung einer eigenen, neuen Tonsprache.
Seine Werke werden in dem von ihm mit gegründeten Notenverlag Concustic verlegt.

Hier geht´s zu mehr Musik zum Reinhören.


– Photo von Kai Eisentraut –


Hier können Sie in kleine Ausschnitte der früheren Fassungen einiger
Werke des Abends vorab reinhören,
um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Stimmen zu Erics Musik

Bruno Monsaigeon über Eric Domenechs Musik:

– Regisseur und Geiger – erfahre mehr über Bruno –

Right from the start, I was struck by the sheer beauty of this composition. Here was music I felt was deeply original.
Not only because it was obviously very personal (an essential factor) but also because it did not seem to be submitted to any of the dictates and dogmas of so called contemporary music.

Contemporary it certainly was, how else could it be ?
And its language is doubtlessly  that of our time.

Carlos Domínguez-Nieto über Eric Domenechs Musik:

– Dirigent – erfahre hier mehr über Carlos –

„Bei Eric Domenechs Musik kann man sofort hören, dass sie sich aus der Tradition der großen Meister heraus entwickelt hat und auch, dass sie während des Komponierens gehört wurde.
Das sind bei jeder Komposition vielleicht die zwei wichtigsten Voraussetzungen, um ein Stück zu erschaffen, welches ein Publikum berühren kann!“

Ensemble – die Musiker

Das rund 20-köpfige, junge Kammerorchester besteht aus Weggefährten des Komponisten; vor allem aus hochkarätigen und teils bereits mehrfach international ausgezeichneten Musiker*innen der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Vitali Alekseenok wird als Dirigent die Musik in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten einstudieren.

    – Dirigent Vitali Alekseenok –

Vitali Alekseenok (Dirigent)

… wurde in Weißrussland geboren und hat an der Fachmusikschule Minsk und am Konservatorium Sankt-Petersburg Orchesterdirigieren (Prof. Alexander Alexeev) und Posaune studiert.
Im Moment setzt er sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar (Prof. Nicolás Pasquet) fort.

Während seiner Studien in Russland und Deutschland dirigierte er unterschiedliche Orchester, wie z.B. das Orchester des Konservatoriums Sankt-Petersburg, Lviver Philharmonikern, Karlsbad Symphonikern, das Ensemble des „I culture orchestra“ (Polen), der Jenaer Philharmonie, die Thüringen-Philharmonie Gotha und das INSO-Orchester Lviv. Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit Oksana Lyniv als Dirigent und musikalischer Assistent arbeitete er außerdem mit dem Bayerischen Landesjugendorchester, der Neuen Philharmonie München und dem Orchester des Teatre del Liceu (Spanien) zusammen.

Er nahm an Meisterkursen bei Bernard Haitink, Peter Stark, Bruno Weil und Steffen Schleiermacher teil.
Seit Frühjahr 2018 ist Vitali Alekseenok Dirigent des Abaco Orchesters München.

Die Musizierenden . . .

 

Johannes Hupach
Violine
in den Stücken „Concertino in C“,
„Nr. 467“

Nikita Geller
Violine
in den Stücken „Concertino in C“ (Solist),
Alacritas

Eva Schall
Violine
in den Stücken „Arabesque“ (Solistin),
„Nr. 467“, Alacritas

Dorothea Bastian
Fagott
im Stück „Arabesque“

Alara Acar
Harfe
im Stück „Arabesque“

Annegret Jagusch
Viola
im Stück „Concertino in C“

Philipp Marguerre
Verrophon
im Stück „Nr. 467“

Vincent Yehudin
Kontrabass
in den Stücken „Nr. 467“, „Concertino in C“, „Arabesque“

Manel Bocanegra Barat
Fagott
im Stück „Arabesque“

Sebastian Paez
Trompete
im Stück  „Nr. 467“

Christian Traute
Posaune
im Melodram „Nr. 467“

Hannah Wagner
Violine
in den Stücken „Concertino in C“, „Nr. 467“

Leo Heidweiler
Horn
im Stück „Arabesque“

Milena Gutjahr
Violine
in den Stücken „Concertino in C“, „Nr. 467“

Joel Blido
Violoncello
in den Stücken „Arabesque“, „Concertino in C“, „Nr. 467“, „Alacritas“

Pablo Fernandéz González
Violine
in den Stücken „Concertino in C“,
„Nr. 467“

Guillermo Rodriguez Calero
Schlagwerk
im Stück „Nr. 467“

Felix Seeck
Viola
im Stück „Concertino in C“

Margareta Gäble
Horn
im Stück „Arabesque“

Eric Domenech
Klavier
spielt 3 Stücke aus seinen „Kurzgeschichten“

Jonathan Gross
Klarinette
im Stück „Nr. 467“

Maike Brümmer
Viola
im Stück „Concertino in C“

Lada Lazareva
Klavier
im Stück „Nr. 467“

Karima Albrecht
Violoncello
im Stück „Concertino“

© Foto von David Außerhofer

Leonard Disselhorst
Violoncello
im Stück „Concertino in C“


Jakob Kröhn
Violine
in den Stücken „Concertino in C“ und „Nr. 467“

Pedro Rosenthal Campuzano
Schlagwerk
im Stück „Nr. 467“